mein neues Leben
im Rollstuhl

     
   

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Petra S. von Känel


 

 

Mein Querschnitt und Rücken-OP
diverse Röntgenbilder und ein CT

Ich bin am 17. Juli 2004 verunfallt und war 9 Monate in der bekannten REHA-Klinik "Schweizer Paraplegikerzentrum" in Nottwil LU.
Diagnose: Querschnittlähmung "inkomplette Tetraplegie C5/C6".
Ursache: Kanalspinalverengung auf C6
Auslöser des Querschnitts: von Kutsche gefallen, 
Rückenmark angeschwollen und Nerven auf C6 zerquetscht

Im SPZ habe ich alles gelernt, was man als Rollstuhlfahrerin wissen und können muss, um ein selbständiges neues Leben zu führen. Ich bedanke mich ganz herzlich bei all meinen Therapeutinnen und Therapeuten inkl. dem liebevollen Pflegepersonal für ihre Unterstützung.

Mai 2008: Operation des degenerativen Lendenwirbels/Bandscheibe L4/L5
2009: Popo und Beine schlafen ein, in Unispital Basel vorgestellt, nicht als nötig empfunden
2010: Operationsstelle fällt zusammen, neuer Querschnitt, neuer Status komplett
Januar 2011: Operation Revision Rücken, leider halten 4 Schrauben nicht
2011: neue Rückenoperation offen
 
 
Januar 2011
Foto zeigt Röntgenbild vor der Operation.
Der Rücken ist zusammengefallen.
 
 
 
 
 
 
 
Foto zeigt Röntgenbild nach der Operation.
Dr. Forster und Team konnten die Schiefe des Beckens etwas korrigieren, ich bekam 7 neue Schrauben und zwei neue Cages. Diese wurden wieder mit neuem Knochenmaterial aus Eigenknochenspende einzementiert. Ich hatte leider viel mehr Knochenabbau wie erwartet, was alles schwierig machte. Operation dauerte 400 Minuten.
 
 
Foto zeigt Röntgenbild Rücken seitlich
vor der Operation
 
Foto zeigt Röntgenbild nach der Operation
Seitlich, man sieht die beiden Cages. Damit alles gut heilt bzw. verknöchert, haben die Aerzte viel Knochenzement gebraucht, um meine Löcher zu flicken.
 
 
von April 2008 bis Dezember 2009

vor der Operation


Eine Zweit-Operation ist nicht ohne.
Man sprach von einem erheblichen Risiko.
Der Eingriff wäre von vorne und am Bauch hat man grosse Blutgefässe. Die OP würde 13 Std. dauern und die Wirbelsäule würde von vorne und hinten gestützt über mehrere Wirbelkörper.
Eine Garantie kann keiner übernehmen.
Zur Zeit plagen mich die Rückenschmerzen und
ab der missglückten Stelle fühlen sich Popo und Beine halbtaub an. Das macht mir schon Angst.
 
 
gleich nach der OP (oben) und kurz danach zieht die Spastik den Rücken zusammen. Es wird immer schlimmer (unten).
 
 
März 2009
linke Seite - CT-Aufnahme
das Grüne dazwischen ist der Kimba-Cage
 
rechte Seite etwas kleiner dargestellt

 

von Hinten -
hier sieht man meine krumme Wirbelsäule
Kein Wunder sitze ich schief im Rollstuhl.
 
auch eine CT-Aufnahme -
hier sieht man wie deformiert der L5 ist und der lose Kimba-Cage
 
Das Becken ist schief, es gibt durch die Spastik Schmerzen und umgekehrt. Ich bin alle paar Monate beim Kontrolltermin, entweder Röntgen oder eben mal ein CT. Seit dem sind wir am Überlegen, Schrauben raus oder drinlassen. 
Die Wirbel L4 und L5 sind zusammengebrochen. Die Operation ist nicht gelungen. Ich werde die drei letzten Lendenwirbel stabilisieren lassen müssen. Die neue OP wird mir viel Lebensqualität bringen. Siehe dazu meine Monatsblogs.
 
 
28. Oktober 2008
  
schiefe Geschichte, aber Hauptsache, ich habe keine Schmerzen mehr... dachte in zumindest mal... Die Rückenoperation ist der Beginn eines langen Leideweges.
   
Mai/Juni 2008
6mm dicke und 5mm lange Schrauben mit Titanstangen stabilisieren nun meine Wirbelsäule - L4 und L5, das sind die Lendenwirbel, die untersten bevor das Becken beginnt. Links kann man gut die ausgefräste Stelle für den Nerv erkennen und rechts das flauschige Bällchen zwischen den Wirbelkörpern ist der Kimba-Cage. Die Chirurgie ist eben ein Menschenreparaturservice, Fotos wie aus einer Werkstatt... 
Unter "Blog" Einträge April - Juli 2008 kann man alle Details dazu nachlesen.
   
Foto vom 2. Juni 2008, sitzend vorgebeugt,
Bereits schön verteilte Naht.
  

Neuestes Foto von der Narbe, liegend
17. Juni 2008.
   


   
Gefundene Rückenprobleme - Röntgenfoto VOR Operation.
L5 angebrochen - aber gut verheilt.
L4 Bandscheibe dazwischen. Bandscheibe "zweiter" Klasse. Musste entfernt werden und durch einen Kimba-Cage ersetzt werden. Siehe Fotos oben.
Dunkler Fleck = grosse Zyste. Zerquetschte den Nervenstrang. Bei der Operation am 7. Mai 2008 hat Prof. Dr. Witzmann und Dr. Ward die Zyste entfernt und den verklebten Nerv befreit. 
   
  
2005 / 2006

MRI HWS und der oberen BWS vom 15.09.2006: Klinische Angaben/Fragestellung: Bei Status nach ventraler Spondylodese bekannte zystische Myelopathie, praktisch im gesamten Myelondurchmesser mit einer kranio-kaudalen Ausdehnung von 5 bis 6 mm (Höhe Hinterkante HWK6). Verlaufskontrolle. Befund: Bei Bewegungsartefakten und ventraler Spondylodese C5-C6-C7 leichtgradige Einschränkung der Beurteilbarkeit. Im Vergleich mit der Voruntersuchung vom 21.12.2005 unveränderte Darstellung einer zystisch- gliotischen Myelopathie  
hinter dem Wirbelkörper C6, praktisch den gesamten Myelondurchmesser betreffend. Keine proximale oder distale Syrinx. Beurteilung: Stationärer Befund der HWS verglichen mit der Voruntersuchung vom Dezember 2005, insbesondere unverändertes Ausmass der zystisch-gliotischen Myelopathie mit kranio-kaudaler Ausdehnung von ca. 5 bis 6 mm hinter dem HWK6.
    
17. Juni 2004 - Unfalltag - sofortige Querschnittlähmung "Tetraplegie"
18. Juni 2004 - Operationstag
HWS1.jpg (19279 Byte) HWS2.jpg (16099 Byte)
Petras Titanteil im Hals - C6
Stabilisierende Titanplatte und 4 Schrauben.
   
Dazwischen steckt der Cage, ein Käfig aus Titanringen wie ein Kettenhemd... Jetzt hat der Nerv mehr Platz bekommen.
   
Die Narbe am Hals ist sehr gut vernäht worden. Operiert wurde von vorne. Heute sieht man fast nichts mehr von dieser schweren Operation. Sie hatte 6 Stunden gedauert. 
    
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